An Markus von Nusenblaten

Markus von Nusenblaten fragt sich, ob er ‚spießig‘ sei. Weil er nicht möchte, dass ‚seine‘ Jungs im Rock in den Kindergarten gehen. Markus, ich kann dich beruhigen: Du bist nicht spießig, du bist ein Arschloch.

Du bist sexistisch, das ist klar. Du weißt, wie ‚Jungs‘ auszusehen haben, du weißt, wie ‚Mädchen‘ auszusehen haben. Schlimmer: Du bist feige. Wenn es dabei nur um dich selbst ginge, wäre das traurig, tragisch, Mitleid und Verständis erregend. Aber bei dir ist es anders. Du hast so große Angst davor, im Fadenkreuz zu stehen, dass du selbst vorher abdrückst.

Dir ist nie in den Sinn gekommen, dass die Kinder in deiner Familie mehr sind als nur ein Dekoelement, ein Baustein in deinem Leben. Nicht du hast ‚Jungs bekommen‘, sondern sie haben dich als Elternteil zugeteilt bekommen, und wie es aussieht haben sie damit nicht gerade Glück gehabt. Du hast das elterliche Prinzip umgekehrt: Du bist nicht für deine Kinder da, sondern deine Kinder für dich.

Du bist ein Schlag ins Gesicht all derer, die da draußen in ihren Scheißdörfern versuchen, am Leben zu bleiben. Die nicht in die herrschende Normalität passen wollen und nicht passen können. Die alle gegen sich haben, vielleicht sogar ihre Eltern, weil sie zu feige, borniert und dumm sind, um zu ihnen zu stehen. Du bist das Inverse zu „It gets better“, die Gewissheit, dass es immer noch einfacher ist, egoistisch und normierend zu handeln, anstatt Menschen gegen den Scheiß da draußen den Rücken zu stärken.

PS: Es geht auch anders.

31 Antworten auf „An Markus von Nusenblaten“

  1. Wenn ich den Eintrag korrekt gelesen habe, *sind* seine Kinder mit Röcken in den Kindergarten gegangen (was deiner Unterstellung er habe Angst davor „im Fadenkreuz zu stehen“ widerspricht). Das, und nur das ist es worauf es ankommt. Vor diesem Hintergrund erscheint mir Dein Posting leider etwas selbstgerecht.

  2. Auch wenn ich Markus‘ Post ziemlich problematisch finde, kann man darin doch immerhin erkennen, daß er und seine Partnerin zumindest im (vermutlich auch nur sehr verkürzt wiedergegebenen) Gespräch darüber sind, und daß überhaupt die Möglichkeit gesehen wird, daß Jungen Röcke tragen könnten. Insofern bin ich sehr skeptisch, daß Deine (in der Form von Dir nicht wirklich argumentativ unterfütterten) Beschimpfungen als „Arschloch“ und „Sexist“ wirklich zutreffend, und vor allem: hilfreich sind.

  3. @meister: Ok, das ist ein Punkt, der nicht gänzlich scheiße ist. Ich weiß aber, dass das in den meisten Fällen nicht reicht. Es gibt sehr viele Jungen, die mal mit Rock (oder auch nur in Rosa) in den Kindergarten oder die Schule gehen. Die meisten machen das einmal und dann nie wieder, weil keine_r sie unterstützt. Meiner Unterstellung widerspricht das aber nicht, er kann ja Angst haben und es trotzdem zulasen. Was an meinem Posting selbstgerecht sein soll versteh ich nicht.

    @rrho: Im Gespräch-sein kann auch Mist sein, wenn die Argumente im Gespräch Mist sind. Ich sehe nichts was Markus da vorbringt was nicht verletzend ist, was mir nicht ins Gesicht schreit, dass ich abnormal bin, was so wirkt als würde er seine Kinder gegen Geschlechternormen verteidigen anstatt sie ihnen auszuliefern. Ich sehe, wenn wir grad dabei sind, auch wenig Positives bei Lisa, aber die ist wenigstens bereit für ihre Kinder zu kämpfen. Summa ist da jedenfalls kein Argument in der Debatte, wegen dem ich sagen würde, dass es schon ein Fortschritt ist, dass sie sich wenigstens mal damit auseinandersetzen.

    Es ist insbesondere kein Fortschritt, „daß überhaupt die Möglichkeit gesehen wird, daß Jungen Röcke tragen könnten“. Fuck that. Sowas wäre in den 1960er Jahren vielleicht ein Fleißbienchen wert gewesen (und auch nur da, keine 30 Jahre früher und keine 30 Jahre später), aber heute? Ich kenne keinen Jungen unter 15 der nicht mit Rock oder Kleid oder Rosa Ärger gehabt hätte. Und der einzige Grund dafür ist, dass auf der anderen Seite Eltern mit der Gedankenwelt von Markus stehen.

    Es geht auch nicht um eine konkrete (Geschlechter-)Praxis, es geht um das grundsätzliche Eltern-Kind-Verhältnis, um Normierung, um Feigheit. Wenn in 5 Jahren Rock für Jungs ok ist, aber Nagellack immer noch nicht, dann ist das keine Verbesserung, sondern nur eine Neuaushandlung von Normen.

    Wo meine Beschimpfungen nicht zutreffend sind, korrigiere mich. Ob sie hilfreich sind oder nicht ist mir egal, oder viel mehr: Es ist mir egal, ob sie für Markus hilfreich sind oder nicht. Sie sind für mich hilfreich, und sie sind hoffentlich für andere hilfreich, die sich von Markus’ Text verletzt fühlten.

    PS: Allein dieses furchtbare Wort „Spießig“. Als würde es darum gehen, dass die beiden legitimen Positionen „Spießer_in“ und „Rebell_in” miteinander aushandeln wie die Gesellschaft aussehen soll. Es geht darum, dass hier Leuten das Gefühl vermittelt wird, dass sie falsch sind. Und ob ich als Elternteil sage „Du bist falsch“ oder „Du entsprichst nicht meinen Vorstellungen und dich werden alle falsch finden und ich werd dann sagen ‚hab ichs doch gesagt‘“, da seh ich wenig Unterschied.

  4. Es gibt Leute, die abendlich als Gastgeber in öffentlich-rechtlichen Talksendungen behaupten dürfen, dass rosa Strampler für männliche Säuglinge problematisch sind, sich dabei auf seinem Stuhl windet und dabei unsicher wie ein Mädchen herumgackert, meint, wenn das dann auch im Jugendalter stattfindet.
    Dass er damit schwul gemeint hat, war im Gespräch zu erkennen.
    Sowas ist gesellschaftlich und durch die GEZ geförderte Homophobie.

    Es gibt kein Rosa-Schwul-Gen und kein Blau-Hetero-Gen.
    Deswegen ist die Diskussion, ob Jungen schaden nehmen, wenn sie Röcke oderrosa oder pink tragen, albernst.

    Schließlich machen blaue Jeans (Männerhose!) auch nicht lesbisch, blaue Arbeitskleidung einer Handwerkerin auch nicht diese zum Mann.

    Kleidung zu Geschlechtsmerkmalen zu machen, denn das wird damit getan, ist unsinnig. Es sei denn, es soll damit eine Differenz erzeugt werden, die nicht zur Unterscheidung dient, sondern zur Zuschreibung von einzuhaltenden Normen und Zwängen oder gar einer Hierarchie, ein Status, in der das Männliche mehr wert ist.

  5. Sich Sorgen zu machen, dass die Kinder ausgelacht werden und man das nicht verhindern kann, ist ein valider Grund, dass einem bei der Frage mulmig werden kann – aber das rechtfertigt nicht einen leichtfertigen, sich selbst auf die Schulter klopfenden Artikel wie den, welchen Herr von Nusenblaten geschrieben hat.

  6. Liest man sich den Post durch, finde ich das alles andere als überzogen.
    So setzt sich seine Frau anscheinend durch, doch sein Entsetzen ist deutlich zu spüren, selbst in einem pseudoironischen Text:

    „Für mich hingegen brach eine Welt zusammen: Meine Jungs in Frauenkleidern? Warum habe ich dann überhaupt Jungs bekommen, wenn sie aussehen wollen wie Mädchen?“
    Seine Jungs! Hat sich ja gar nicht gelohnt, extra welche zu bekommen! Zumindest nicht, wenn diese aussehen wollen wie (Achtung!) Mädchen (!).

    „Warum, sagte sie, sollen Kinder schon in dem Alter auf ihre Geschlechterrollen festgelegt werden? Ich sagte nur: Tja, hättest Du ihnen Hosen angezogen, wäre das nicht passiert.“
    Hervorragendes Verständnis davon, wie man nicht dafür sorgt, dass sie festgelegt werden – einfach gleich die Hose anziehen. Yay, Wahnsinnsdenkvermögen, Markus!

    Ich seh das ebenso – das ist nicht Spießigkeit, sondern Charakterschwäche und väterliche Inkompetenz.

  7. dass es immer noch einfacher ist, egoistisch und normierend zu handeln

    das ist ziemich selbstgerechte heuchelei, mein lieber. auch du handelst täglich, da bin ich ganz sicher, normierend und egoistisch. aber davon abgesehen wird es immer normen geben. und diese werden wohl in den meisten fällen vom mainstream geprägt worden sein.

    aber schauen wir uns das rockbeispiel mal genauer an: heute tragen frauen hosen. sind sie nun deshalb auch nur ein fünkchen gleichberechtigter? wegen der hosen??? wohl kaum.

    so einfach sind geschlechtsstereotype nicht zu überwinden, indem man einfach was anderes anzieht.

  8. @ langsam reiten:

    Das mit dem Hosen tragen von Frauen ist ja wieder die andere Seite. Warum werden Frauen nicht für’s Hosen tragen ausgelacht oder als Lesbe beschimpft? Weil männlich zugeordnete Dinge das Normale sind und ‚weibliche‘ Dinge abegewertet werden. Geschlechtsstereotype stellen Symbole dar, und Symbole haben eine gewisse Macht, das Denken zu beeinflussen.

  9. wow, das ist mal eine krasse überreaktion. was weisst du über diesen menschen, dass du ihn so trigger-happy zum arschloch kürst? ist er ein schlechter vater & ein schlechter mensch, weil er deine ansichten nicht zu teilen scheint? wie doktrinär ist das denn. du tust ja geradezu so, als würde der herr seine söhne zum gnadenlosen schwulenhass erziehen.

    krasser sexismus: vater läuft nicht über vor begeisterung, wenn seine söhne mal röcke tragen wollen und schreibt öffentlich darüber. sie tragen trotzdem röcke. und jetzt geht die verdammte welt deswegen unter.

    1. Die Welt geht nicht unter, aber seine Söhne haben gelernt: „Wenn ich nicht so aussehe, wie alle anderen, findet Papa es nur logisch und auch gerechtfertigt, daß andere mich auslachen.“ Und da kann für ein Kind eben schon ein bißchen die Welt untergehen.

  10. Hum, habe heute die Trolldiskussion bei #tazlab geschaut, wonach ein troll so ziemlich alles ist und ich frage mich, warum eine replik, derart ins Beleidigende und Persönliche gehen muss?

    Hätte es ein: „Markus, der Text war schlecht geschrieben, ohne Pointe und die Haltung, die darin ausgestellt wird, ist nicht spießig, sondern ängstlich!“ hier nicht getan?

  11. Warum werden Frauen nicht für’s Hosen tragen ausgelacht oder als Lesbe beschimpft?

    das wurden sie durchaus!

    „Die Klatschpresse dieser Zeit konnte immer wieder über einen „Hosenskandal“ berichten. So wurde der Sängerin Esther Ofarim 1966 der Zutritt zur Bar des Hamburger Atlantic-Hotels im Hosenanzug verwehrt. Der Frau des englischen Flieger-Stars Townsend, wurde 1969 im Ritz der Zutritt zur Filmpremiere „Die Luftschlacht um England“ verweigert. Der Empfangschef hielt sie an: „Frauen in Hosen ist der Eintritt verboten. Gehen Sie bitte und ziehen sich weibliche Kleidung an!“ Die Schauspielerin Senta Berger durfte 1969 in einem edlen Designer-Anzug nicht zum Dinner in ein Londoner Hotel, sondern musste sich umziehen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hose#Geschichte_der_Frauenhose

    Weil männlich zugeordnete Dinge das Normale sind und ‘weibliche’ Dinge abegewertet werden.

    das stimmt in dem zusammenhang nicht. als frauen begannen, hosen zu tragen war das nicht „das normale“, sondern ein tabubruch.

    Geschlechtsstereotype stellen Symbole dar, und Symbole haben eine gewisse Macht, das Denken zu beeinflussen.

    sag mal, warum erklärst du solches basiswissen? hast du es mehrheitlich mit menschn zu tun, die solcher erklärungen bedürfen? sei doch so lieb, bevor du wieder was erklärst, und informier dich über die geschichte der hose. danke.

  12. @Adrian: Danke für dein Kommentieren.
    Einfach, weil es weh tut und ich genau das, wenn auch viele Lebensjahre später, selbst erleben muss.
    Danke.
    Und für Markus dennoch etwas Respekt. Dafür, sich die Frage wenigstens bewusst öffentlich gestellt zu haben. Wie viele verhalten sie eben genau so, aber stehen dann nicht öffentlich dazu. Und es tut dennoch so weh.

  13. word.
    und wenn man angst hat, dass die kinder ausgelacht werden:
    jedes kind kann immer wegen irgendwas ausgelacht werden und es wird ihm /ihr auch passieren. was eltern da tun sollten, ist nicht vorsorgliche überanpassung einfordern/anerziehen, sondern ihren kindern den rücken stärken, ihren eigenen weg zu gehen. sonst hat man nachher einen haufen ängstlicher menschen, die sich nicht trauen, für ihre meinungen, überzeugungen und wünsche einzustehen. das ist nicht unbedingt das, was die gesellschaft so braucht, möchte ich meinen.

  14. Wo meine Beschimpfungen nicht zutreffend sind, korrigiere mich. Ob sie hilfreich sind oder nicht ist mir egal, oder viel mehr: Es ist mir egal, ob sie für Markus hilfreich sind oder nicht. Sie sind für mich hilfreich, und sie sind hoffentlich für andere hilfreich, die sich von Markus’ Text verletzt fühlten.

    PS: Allein dieses furchtbare Wort „Spießig“. Als würde es darum gehen, dass die beiden legitimen Positionen „Spießer_in“ und „Rebell_in” miteinander aushandeln wie die Gesellschaft aussehen soll. Es geht darum, dass hier Leuten das Gefühl vermittelt wird, dass sie falsch sind. Und ob ich als Elternteil sage „Du bist falsch“ oder „Du entsprichst nicht meinen Vorstellungen und dich werden alle falsch finden und ich werd dann sagen ‚hab ichs doch gesagt‘“, da seh ich wenig Unterschied.

    hier via Mädchenmannschaft – DANKE! Nein, aber echt.
    Die Frage ist schließlich nicht, sind wir alle perfekt, retten spätestens morgen die Welt, und haben noch nie irgendwem irgendeine Scheißeinstellung übermittelt?
    Sondern, Menschen leiden unter diesen Scheißeinstellungen. Genau diese Jungs-in-Röcken-sollen-nicht-sein-Einstellung ist direkte Grundlage für alltägliche homo-, trans*phobe und sonstige heterosexistische Gewalt. Dieser „spießige“ Dreck kostet Menschenleben.
    Wer bloggt, hat Öffentlichkeit und Verantwortung, wer arschige Einstellungen bewirbt und kokett als „spießig“ betitelt (hey, wer ist hier eigentlich selbstgerecht?), darf auch mal eine Runde lang so richtig scheiße gefunden werden.

  15. @ langsam reiten: worauf genau willst du mit der frage hinaus?
    es geht hier nicht unbedingt darum, tabus zu brechen und auf teufel komm raus provokant aufzutreten (denn das tun kinder in dem alter so bewusst überhaupt nicht), sondern so zu sein wie man möchte, drauf zu scheißen, ob das konform ist oder nicht, und darin von seinem umfeld gestärkt zu werden.
    ich kenn mich mit außenseiterpositionen und ausgrenzungs- und bewertungsmechanismen und deren psychische auswirkungen besser aus, als mir lieb ist.
    und darauf kommt’s hier an – auf normierungen und ausgrenzungen. und die unterstützt dieser vater. aber so richtig.

    1. worauf genau willst du mit der frage hinaus?

      ganz einfach: es ist immer viel einfacher, auf dem sofa zu sitzen und im internet andere leute für entscheidungen im realen leben zu kritisieren. wenn du selbst hin und wider den sprichwörtlichen „rock“ trägst, d.h. selbst und aktiv tabus brichst und dich den reaktionen aussetzt, dann erwirbst du die legitimation, andere, die dies nicht tun, im einem recht engen rahmen zu kritisieren, denn es ist letztlich nicht deine entscheidung, und du musst die konsequenzen nicht tragen.

      und das gilt für die meisten hier.

    2. nochwas:

      und darauf kommt’s hier an – auf normierungen und ausgrenzungen. und die unterstützt dieser vater. aber so richtig.

      vielleicht hat er auch einfach die verantwortung für sein kind übernommen und es vor ausgrenzung geschützt.

      übrigens sind normierungen nichts, was per. se abzulehnen wäre. jegliche gruppierungen setzen ihre normen, mehrheiten ebenso wie minderheiten.

  16. @ langsam reiten:
    „vielleicht hat er auch einfach die verantwortung für sein kind übernommen und es vor ausgrenzung geschützt.“
    klar. mein sohn, zieh lieber nicht das an, was du anziehen möchtest, denn mir ist es zu anstrengend, dich zu verteidigen oder dir etwas über gruppendruck beizubringen oder dich zu trösten, wenn du deswegen ausgegrenzt wirst. sprich: pass dich lieber vorher schon an, es könnte irgendwelchen konformisten missfallen, was tu tust, und die haben die macht, also muck lieber nicht auf.
    progressive erziehung, klarer fall.
    zumal in jeder kindergruppe irgendein kind wegen irgendwas ausgegrenzt wird, wie ich ja oben schon andeutete, ob das ein rock oder die falsche haarfarbe ist; wirklich schützen kann man sein kind davor nicht, aber es stärken.
    von dir brauch ich sicher keine legitimation, solche dinge zu kritisieren.
    markus hat in seinem artikel eine frage gestellt. vielleicht sollte man sich, bevor man das im internet tut, überlegen, dass dabei auch antworten rauskommen könnten, die einem nicht so gut gefallen. das ist sein problem.

    1. danke für die bestätigung:
      du trägst weder die verantwortung für dieses kind, noch kannst du die situation beurteilen, schwingst dich aber zu eifrigen polmiken auf. das nenn ich selbstgerechtigkeit – sich auf kosten eines fremdes kleinkinds mit geborgtem heldentum zu bekleckern.

      und den rat gebe ich dir zurück: wenn man sich im internet aus dem fenster lehnt, kann es vorkommen, dass einem nicht alle antworten passen. damit musst auch du leben.

      1. hab ich dir irgendwie verboten, mich zu kritisieren, so wie du es bei mir versuchst?
        hab ich behauptet, der vater _darf_ nicht machen, was er will?
        aber klar, ich kann die situation nicht beurteilen. woher weisst du das eigentlich so genau?
        konformismus blind verteidigen, aber bei anderen drauf hauen, wenn sie was dagegen haben. da kann ich dir echt nur gratulieren.
        und tschüss.

  17. in einer idealeren welt hätte sich der vater einfach ebenfalls einen rock angezogen und hätte so seine berockten jungs in die kita gebracht.
    es sind solche dinge die die welt lebbarer für alle machen würden.

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